Der WoW Paladin im PvP
Auch wenn der Paladin drei völlig unterschiedliche Talentbäume hat, so trifft man ihn im PvP meist nur als Heiler oder Vergelter an, da Tankskillungen im PvP nur einen geringen Nutzen haben. Als Heiler oder Vergelter ist der Paladin jedoch sehr stark im PvP, und somit ein häufiger Anblick auf den Schlachtfelder und in den Arenen von Azeroth.
Seinen größten Vorteil zieht der Paladin hierbei aus seinem reichhaltigen Arsenal an Tricks und Fähigkeiten, mit denen er sich schützen kann und Gegner teilweise zur Weißglut bringt. Da wäre zum einen das "Gottesschild", was den Paladin für 12 Sekunden völlig unverwundbar macht. Nicht selten nutzt ein Paladin eben dieses Schild, um sich wieder auf volle Trefferpunkte zu heilen, und so muss man ihn häufig zweimal besiegen... wäre da nicht noch der Zauber "Handauflegen", mit dem der Paladin, unabhängig von der Talentverteilung, eine Heilung sprechen kann, die seinen maximalen Trefferpunkten entspricht. Somit wird aus dem zweimaligen besiegen gleich die Notwendigkeit, gleich drei mal die Trefferpunkte des Paladins überwinden zu müssen. Zusätzlich hat der Paladin diverse "Hand" Zauber, die ihm helfen können. So ist die "Hand des Schutzes" eine schwache Version des "Gottesschildes" die nur gegen physischen Schaden schützt, und die "Hand der Freiheit" entfernt sämtliche bewegungseinschränkenden Effekte vom Paladin und macht ihn kurzzeitig gegen solche immun.
Gefürchtet ist der Vergelter Paladin vor allem auch, da er innerhalb kürzester Zeit massiven Schaden austeilen kann, und somit einen Gegner, der keine Heilung bekommt, in kürzester Zeit auseinander nehmen kann. Dies lässt sich meist nur verhindern, indem man den Paladin "kitet", da dieser keine Möglichkeit hat, die Entfernung zwischen sich und seinem Gegner schnell zu überwinden, und auch nicht in der Lage ist, Gegner zu verlangsamen.
